Flávio Bolsonaro hat seine Niederlage bei der Präsidentenwahl in Brasilien anerkannt. Die Partei des ehemaligen Kandidaten gab zu, dass Luiz Inácio Lula da Silva in der Stichwahl gewonnen hat. Lula erhielt 51,8 Prozent der Stimmen. Bolsonaro selbst bestätigte den Wahlsieg nicht und kündigte an, die Ergebnisse anfechten zu wollen.

Die Regierung von Bolsonaro hat eine Ausreisesperre gegen ihn verhängt. Er muss seinen Reisepass abgeben und darf das Land nicht verlassen. Die Behörden vermuten Geldwäsche und ermitteln gegen ihn. Bolsonaro beschuldigt die Regierung, ihn einzuschüchtern.

Die US-Präsidentin, Donald Trump, hat den Wahlsieg von Lula in Frage gestellt. Er behauptet, die Wahl sei manipuliert worden. Andere Staatschefs haben Lula gratuliert. Bolsonaro, der Herausforderer, erkennt das Ergebnis nicht an und will weiterhin Rechtsmittel einlegen.

Lula war im Jahr 2016 aus dem Amt entlassen worden, nachdem er wegen Korruption angeklagt war. Er wurde 2021 freigesprochen. Seine Rückkehr zur Macht markiert einen wichtigen Moment in der brasilianischen Politik. Die Wahl gilt als frei und fair, obwohl sie von politischen Spannungen begleitet wird.