Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla. Mindestens 64 Menschen kamen ums Leben. Mehr als 80 Passagiere wurden verletzt. Es ist der zweite schwere Unfall in nur wenigen Monaten.

Die Kollision ereignete sich am 28. Oktober. Beide Züge waren voll besetzt. Ein Baby war unter den Passagieren. Die genaue Ursache der Kollision ist noch unklar. Experten fragen nach der Sicherheit im Hochgeschwindigkeitsnetz.

Es war nicht das erste schwere Zugunglück in Spanien dieses Jahres. Im Januar war ein Hochgeschwindigkeitszug in Andalusien mit einem anderen Zug kollidiert. Damals kamen 46 Menschen ums Leben. Die Regierung hat den Vorfall noch nicht vollständig untersucht.

Der spanische König Felipe VI. Brach eine Militärübung ab, um nach Madrid zu reisen. Er äußerte sein Mitgefühl. Die Familie der Opfer wird unterstützt. Die Ermittlungen laufen. Die Sicherheit der Schienenverbindungen wird neu überprüft.