Die Demokraten in den USA haben angekündigt, eine Reform der Präsidentschaftswahl in Angriff zu nehmen. Fünf Bundesstaaten, die bislang an der traditionellen Wahlweise der Wahlmänner festgehalten haben, planen, sich einem Abkommen anzuschließen, das die Weise, wie der Präsident gewählt wird, verändern könnte. Laut der Berichte der Zeitung ** könnte dies bedeuten, dass in Zukunft nicht mehr die Wahlmänner, sondern direkt die Wähler die Entscheidung über die Präsidentschaft treffen.
Die Reform würde die bisherige Struktur, bei der die Wähler in den Bundesstaaten für lokale Kandidaten stimmen und die Wahlmänner anschließend für den Präsidenten abgeben, ersetzen. Stattdessen würde eine direkte Abstimmung der Wähler über den Präsidenten stattfinden. Dies würde die Macht der Bundesstaaten im Wahlprozess verringern und die Stimme der Wähler stärker in den Vordergrund rücken.
Die Idee der Reform ist nicht neu. Sie wurde bereits in mehreren politischen Diskussionen und in der Vergangenheit mehrfach angestoßen. Allerdings hat sie bislang keine umfassende Zustimmung gefunden. Die Reform würde jedoch im Falle ihrer Umsetzung einen tiefen Einfluss auf die politische Landschaft der USA haben. Sie könnte die Art und Weise, wie Präsidenten gewählt werden, grundlegend verändern und die Machtverteilung im Land neu gestalten.

























