Die Demokraten haben bei den US-Midterms die Kontrolle über beide Kammern des Kongresses erobert. Nach Hochrechnungen erhielten sie die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat. Dies markiert einen tiefen politischen Wandel in den USA. Die Republikaner, die unter der Führung von Präsident Donald Trump standen, verloren ihre Mehrheit in beiden Häusern. Die Wahlergebnisse wurden als „historisch“ bezeichnet.
Trump reagierte auf die Niederlage mit Drohungen. Er kündigte an, sein Veto einzusetzen, um die Demokraten zu behindern. Gleichzeitig zeigte er ungewöhnliche Versöhnungsbereitschaft. Nach der Wahl sprach er mit einer Reporterin von POLITICO und betonte die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit. Dieses Verhalten überraschte viele Beobachter.
Die jüngeren Wähler stimmten stark für die Demokraten. Mehr als 70 Prozent der 18- bis 29-Jährigen gaben ihre Stimme für die Demokraten. Arbeiter und Latinos stellten sich ebenfalls auf die Seite der Demokraten. Die Wähler zeigten deutlich, dass sie Trumps Politik ablehnen.
Die Demokraten gewannen auch mehr als 26 Gouverneursposten. Dies ist der erste Mal seit 15 Jahren, dass mehr Demokraten als Republikaner Gouverneure in den USA sind. Die Ergebnisse haben Auswirkungen nicht nur auf die USA, sondern auch auf die internationale Politik. Die Wirtschaft und die Finanzmärkte reagierten auf die politische Veränderung.
Die Midterms markieren einen tiefen Einschnitt in der US-Politik. Die Demokraten sind nun in der Lage, Trumps Regierung zu bremsen. Die Zukunft der US-Politik wird von dieser neuen Mehrheit geprägt.






















