Die Europäische Union fordert die USA auf, gemeinsam eine Strategie gegen die Exporte von Diesel zu entwickeln. Der EU-Handelschef, Vladimír Šefčovič, kritisierte die US-Exportbeschränkungen für Diesel als schädlich für die europäische Wirtschaft. Laut Šefčovič könnten die Maßnahmen der USA den Wettbewerb im globalen Markt beeinträchtigen. Die EU betont, dass eine koordinierte Strategie notwendig sei, um den Wettbewerbsvorteil der USA zu neutralisieren. Die Diskussion um die Diesel-Exporte hat bereits zu Spannungen zwischen den beiden Regionen geführt. Die EU plant, im Rahmen der bilateralen Gespräche Lösungen zu suchen, um den Handel zu stabilisieren. Die US-Regierung hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu den EU-Kritikpunkten abgegeben. Die Situation könnte sich in den kommenden Wochen weiter verschärfen, falls keine gemeinsame Lösung gefunden wird. Die EU betont, dass die Handelspolitik für die Wirtschaftsleistung entscheidend sei.