Die russische Regierung hat am Montag die erste Parlamentswahl seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine ausgerufen. Die Wahl findet in einer Zeit statt, in der die politische Opposition nicht zugelassen ist und der Krieg weiterhin die Prioritäten bestimmt. Der Kremlchef Putin erwartet, dass seine Regierungspartei die absolute Mehrheit gewinnt und den Kriegskurs bestätigt.

Die Ukraine und ihre Verbündeten kritisieren die Wahl als illegitim und verwerfen sie als Instrument der Propaganda. Die EU hat kürzlich 3,3 Milliarden Euro für die Ukraine bereitgestellt, darunter Mittel für Raketen und Drohnen. Die Unterstützung soll auch außerhalb der EU abgewickelt werden.

Die russischen Medien betonen, dass die Wahl eine legitime Ausübung der Demokratie sei. Gleichzeitig wird die internationale Gemeinschaft die Ergebnisse mit Skepsis betrachten. Die Situation bleibt spannend, da die Wahl im Kontext des Krieges stattfindet und die politische Landschaft in Russland weiterhin unter strengen Kontrollen steht.