Der US-Präsident Donald Trump hat sich am Dienstag erneut von der vorübergehenden Drosselung des Satelliteninternets Starlink in der Ukraine distanziert. Laut Angaben aus Washington bestreitet er, für die Maßnahme verantwortlich zu sein. „Das habe ich nicht getan. Nein, wir haben das überhaupt nicht getan“, sagte Trump vor Reportern. Die Drosselung, die den Internetzugang für die ukrainische Armee und Zivilbevölkerung beeinträchtigte, wurde von mehreren Medien und US-Militärvertretern als bewusste Entscheidung kritisiert.

Die US-Regierung bestätigte in einer offiziellen Stellungnahme, dass die Drosselung nicht auf Trump zurückzuführen sei. Laut der Nachrichtenagentur n-tv wurde die Maßnahme von der Regierung als „nicht auf Trump“ zurückzuführen bestätigt. Zuvor hatte Elon Musk, Gründer von Starlink, vorgeschlagen, die Geschwindigkeit des Internets für die Ukraine zu drosseln, um die Bandbreite für andere Nutzer zu schützen. Trumps Sprecherin gab nach nur einer Woche ihren Posten auf, was auf innere Unruhen im Weißen Haus hindeutet.

Die Drosselung, die im Oktober 2026 stattfand, führte zu einer erheblichen Verschlechterung der Kommunikations- und militärischen Fähigkeiten der Ukraine. Viele Analysten und Militärbeobachter warnten vor den Konsequenzen, da Starlink für die ukrainische Verteidigung entscheidend war. Die US-Regierung betont, dass die Entscheidung nicht auf Trumps Anweisungen beruhte, sondern auf einer interne Diskussion innerhalb des Departments of Defense. Die Situation hat die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine weiter belastet, und die Kritik an der Regierung wächst.