Die britische Regierung hat angekündigt, die Mindestlohnrate für Erwachsene um 3,9 Prozent zu erhöhen. Der aktuelle Stundensatz für Arbeitnehmer ab 21 Jahren beträgt derzeit 12,71 Pfund. Die Erhöhung wird den National Living Wage auf 13,21 Pfund pro Stunde bringen. Gleichzeitig steigt der Stundensatz für Arbeitnehmer im Alter von 18 bis 20 Jahren um denselben Prozentsatz.

Die Erhöhung gilt als Reaktion auf Kritik von Analysten und Arbeitgebern, die größere Steigerungen bei jüngeren Arbeitnehmern für eine Zunahme der Jugendarbeitslosigkeit verantwortlich machten. Die Regierung betont, dass die Anpassung der Lohnsätze die wirtschaftliche Stabilität im Vereinigten Königreich unterstützen wird.

Die Entscheidung folgt auf eine strategische Überlegung, die den Einfluss der UK-EU-Verbindungen auf die Währungskurve analysiert. Experten aus JPMorgan haben zuvor darauf hingewiesen, dass eingeschränkte Verbindungen zwischen Großbritannien und der EU den Pfund stabilisieren könnten. Die steigenden Löhne könnten zudem die Kaufkraft der Bevölkerung erhöhen und somit die Inflation dämpfen. Die Auswirkungen der Maßnahme werden in den nächsten Monaten beobachtet werden.