Die ukrainische Regierung hat eine Fotoausstellung der russischen Botschaft in Wien scharf kritisiert. Die Ausstellung, betitelt "Krimgold", zeigte Bilder von ukrainischen Kulturgütern, die nach Angaben der Ukraine aus dem ukrainischen Staatsgebiet gestohlen wurden. Die ukrainische Seite bezeichnete das Vorgehen Russlands als "blanken Zynismus und ein Eingeständnis der eigenen Aneignung".

Die Ausstellung wurde in der russischen Botschaft in Wien präsentiert und soll die Kultur und Geschichte der Region darstellen. Die ukrainische Regierung betont, dass die gezeigten Gegenstände nicht legal in russischen Händen sind. Die ukrainische Kulturministerin erklärte, dass die Ausstellung eine Verletzung der kulturellen Souveränität sei.

Die Situation hat historische Kontroversen zwischen Russland und der Ukraine wieder aufgeworfen. Die Ukraine warf Russland in der Vergangenheit vor, Kulturgüter aus dem Land zu stehlen und sie in russischen Museen zu bewahren. Die aktuellen Vorwürfe sind Teil eines laufenden Streits über die Rückgabe von Kulturgütern. Die ukrainische Regierung fordert eine schnelle Rückgabe der Gegenstände, um die kulturelle Identität zu schützen.