Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren in der spanischen Provinz Toledo. Die Kollision verursacht mindestens 69 Tote. Unter den Opfern ist Julieta Gallego, eine 24-jährige Weitspringerin, die zuletzt in Berlin lebte. Die Unfallstelle liegt in der Region Toledo, nahe der Stadt Ciudad Real.
Die Unfallursache wird derzeit untersucht. Ermittler bergen Fahrdatenschreiber aus den kollidierten Zügen. Die Behörden vermuten, dass ein Schnellzug mit bis zu 200 Stundenkilometern auf einen stehenden Zug geprallt ist. Die genaue Ursache der Kollision wird durch die Daten der Schreiber geklärt.
Die Katastrophe folgt auf ein ähnliches Unglück im Januar in der Region Adamus. Damals kollidierten ebenfalls zwei Züge, wobei mehr als 100 Menschen starben. Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente steht unter Druck. Die Bevölkerung verliert das Vertrauen in die Sicherheit des Schienennetzes.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Ausfall des LZB (Lokfunk), Funkanweisungen der Leitstelle in Madrid und eine minutengenaue Rekonstruktion der Ereignisse. Die Behörden warnen vor gefälschten SMS, die angeblich von der Guardia Civil stammen und die Identifizierung der Toten betreffen.
Die Trauer um die Opfer ist groß. Ein Berliner Verein trauert um die talentierte Weitspringerin Julieta Gallego. Die Katastrophe wirft Fragen über die Sicherheit der Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien auf.







