Nach einem schweren Zugunglück südlich von Madrid sind mindestens 69 Menschen gestorben. Die Kollision zweier Züge ereignete sich in der Nacht auf Donnerstag. Die Behörden suchen weiter nach vermissten Personen.

Die Unglückstelle liegt in der Nähe von Toledo. Laut Berichten wurden mehrere Franzosen als vermisst gemeldet. Das französische Außenministerium informierte über die Suche nach den betroffenen Staatsbürgern.

Ein Experte für Schienenverkehrssysteme erklärte, dass solche Unfälle im Regelbetrieb selten sind. Dennoch könnten menschliche Fehler oder technische Defekte eine Rolle spielen. Die Ursache der Kollision wird noch geklärt.

Die Suche nach den Opfern läuft weiter. Angehörige der Toten sind verzweifelt. Die Behörden hoffen, keine weiteren Tote zu finden. Die Suche wird unterstützt durch Helfer vor Ort.

Der Vorfall löste Proteste aus, insbesondere von rechtsextremen Gruppen. Sie richteten sich gegen die Regierung von Ministerpräsident Sánchez und seinem Verkehrsminister Puente. Die Situation bleibt spannend, während die Ermittlungen weitergehen.