Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten in Spanien, wodurch 69 Menschen ums Leben kamen. Unter den Opfern war eine 24-jährige Weitspringerin, die zuletzt in Berlin lebte. Die Unfallstelle liegt in der Region Toledo.
Ermittler bergen Fahrdatenschreiber aus den kollidierten Zügen. Die Behörden vermuten, dass ein Schnellzug mit bis zu 200 Stundenkilometern auf einen stehenden Zug prallte. Die genaue Ursache wird durch die Daten der Schreiber geklärt. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Ausfall des LZB, Funkanweisungen der Leitstelle in Madrid und eine minutengenaue Rekonstruktion des Unfalls.
Die Regierung Spaniens reagiert auf die Tragödie. König Felipe VI. Und Königin Letizia besuchten Verletzte in einem Krankenhaus in Toledo. Die Behörden warnten vor gefälschten SMS, die angeblich von der Guardia Civil stammen und die Identifizierung der Toten ermöglichen sollen. Zudem üben Einsatzkräfte in Deutschland einen Ausfall des Mobilfunknetzes nach, ähnlich wie im Unfallfall in Spanien.







