Das historische Rathaus in Limoges ist am Dienstag in Flammen aufgegangen. Unbekannte haben das Gebäude, das 143 Jahre alt ist, angezündet. Die Brandstiftung erfolgte im Zentrum Frankreichs, in einer Stadt, die für ihre historischen Bauten bekannt ist. Laut Berichten ist das Gebäude „zum großen Teil verloren“.

Die Ereignisse sind Teil der landesweiten Unruhen, die auf die steigenden Lebenshaltungskosten und niedrige Löhne hindeuten. In verschiedenen Städten Frankreichs kam es zu schweren Krawallen. In Marseille und Paris wurden Geschäfte geplündert. In Limoges war das Rathaus das Ziel der Demonstranten.

Die Unruhen sind eine Reaktion auf die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung. Die Proteste sind nicht isoliert, sondern Teil eines größeren Trends, der sich in vielen Regionen Frankreichs abzeichnet. Die Regierung hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben. Die Ursachen der Brandstiftung sind noch nicht geklärt. Die Polizei ermittelt.