US-Außenminister Marco Rubio hat während seiner Reise durch Europa in Portugal Gespräche über die Modernisierung der militärischen Abwehrkräfte geführt. In einer Pressekonferenz in Lissabon betonte er die strategische Bedeutung Portugals als Schlüsselstaat für US-Interessen in Europa. Portugal erwägt, seine alte Flotte von F-16-MKII-Jägern durch F-35-Jets der US-Flugzeugbauer zu ersetzen.
Die portugiesische Regierung hat noch keine offizielle Ausschreibung für den Ersatz der 28 modernisierten F-16-MKII-Jäger veröffentlicht, aber die Gespräche mit dem US-Außenminister zeigen, dass die Option der F-35-Jets ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Außenminister Paulo Rangel betonte, dass die Entscheidung auf nationalen Interessen basiert und die Sicherheitskooperation mit den USA weiter vertiefen soll.
Rubio betonte während seiner Visite in Portugal die Bedeutung der bilateralen Beziehungen und die Notwendigkeit, westliche Werte zu stärken. Er bezeichnete Portugal als „idealen Einstiegspunkt“ für die US-Strategie in Europa. Zudem unterstrich er die militärische und politische Zusammenarbeit mit dem NATO-Mitglied. Die Gespräche sind Teil einer dreinationalen Reise durch NATO-Länder, bei der Rubio die Verbindungen mit Island und Griechenland ebenfalls vertiefte.
Die militärische Zusammenarbeit zwischen den USA und Portugal hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Kontext der Sicherheitspolitik in Europa. Die Entscheidung über den Ersatz der F-16-MKII-Jäger könnte den militärischen Austausch zwischen den beiden Ländern weiter verstärken und die strategische Ausrichtung Portugals in der Region beeinflussen.




















