Millionen Menschen in Deutschland leben vegetarisch oder vegan. Experten betonen, dass Ernährungswandel einen direkten Einfluss auf den Klimaschutz hat. Die Reduzierung tierischen Fleischkonsums wird als effektive Maßnahme zur Minderung von Treibhausgasemissionen angesehen. Laut Studien reduziert ein vegetarisches Ernährungsverhalten den CO2-Ausstoß im Vergleich zu einer fleischbasierten Ernährung um bis zu 50 Prozent.

Der Trend zur Vegetarismus- und Veganerdiät nimmt in Deutschland kontinuierlich zu. Im Jahr 2023 gab es geschätzt 12 Millionen Vegetarier und Veganer. Dies entspricht einem Anteil von etwa 12 Prozent der Bevölkerung. Die Gründe für den Ernährungswandel liegen sowohl in gesundheitlichen als auch ökologischen Überlegungen.

Der Klimaschutz wird zunehmend mit individuellen Lebensstilentscheidungen verbunden. Die Bundesregierung fördert seit Jahren den Umstieg auf nachhaltige Ernährungsweisen. Im Rahmen der Klimaschutzstrategie 2030 wird der Ernährungsbereich als Schlüsselbereich für die Reduktion von Treibhausgasemissionen angesehen. Die Reduzierung von tierischen Produkten wird als zentraler Baustein für eine klimafreundliche Zukunft eingeschätzt.