In der Nacht auf Dienstag landete ein Charterflug in Kabul, auf dem 40 afghanische Männer nach Deutschland abgeschoben wurden. Laut dem Bundesinnenministerium handelt es sich um Personen, die Straftaten begangen haben, darunter Totschlag, Vergewaltigung und Drogenhandel. Die Abgeschobenen wurden aus Leipzig abgefertigt und wurden in ein Flugzeug gebracht, das sie nach Afghanistan zurückbrachte.

Die Abreise der Männer erfolgte nach einer Entscheidung des Innenministeriums, die auf die Sicherheitslage im Land abgestellt war. Die Behörden betonten, dass die Abgeschobenen bereits vor der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan Straftaten begangen hatten. Seit der Rückkehr der Taliban im Jahr 2024 hat Deutschland erstmals wieder Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Zahlreiche weitere Flüge mit Straftätern starteten bereits in der Vergangenheit.

Die Abgeschobenen wurden nach Angaben der Behörden ausgewiesen, nachdem sie ihre Straftaten beendet hatten. Die Entscheidung zur Ausweisung wurde aufgrund der Sicherheitsbedrohung im Land getroffen. Die Abreise der Männer markiert einen weiteren Schritt in der Sicherheitspolitik Deutschlands. Die Behörden betonten, dass die Abgeschobenen nicht mehr in Deutschland leben und ihre Straftaten bereits abgeschlossen waren. Die Ausweisung erfolgte nach strengen Sicherheitsvorschriften.