Die CDU hat bei den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern erstmals den Verlust eines Landtagsplatzes erlitten. Laut vorläufigen Hochrechnungen der ARD erreichte die Kanzlerpartei nur 4,9 Prozent der Stimmen, was unter die Fünf-Prozent-Hürde für eine Landtagsvermittlung fällt. Damit verliert die CDU erstmals in der Geschichte des Landes einen Sitz im Landtag. Die AfD gewann mit 38,2 Prozent deutlich vor der SPD, die mit 28,5 Prozent den zweiten Platz belegte. In Berlin musste die CDU sich der Linken geschlagen geben, was die politische Krise um Bundeskanzler Friedrich Merz weiter verschärft. Die Ergebnisse markieren einen tiefen Einschnitt für die CDU, die in der Region erstmals aus dem Landtag aussteigt. Die AfD nutzte die Situation, um ihre Stimmenquote zu steigern und damit eine neue politische Dynamik zu schaffen. Die Ergebnisse werfen Fragen nach der Zukunft der CDU und der Suche nach einem Nachfolger für Merz auf.