Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat nach seiner historischen Wahlniederlage bei den Midterms angekündigt, sein Veto-Recht zu nutzen, um seine Politik weiterzuführen. In einem Gespräch mit dem Politikportal Politico betonte Trump, dass er über eine «ultimative Macht» verfüge, die ihm ermögliche, seine Amtszeit weiter zu prägen. Zudem kündigte er an, mit den Demokraten zusammenzuarbeiten. «Ich will nicht nur für zwei Jahre dasitzen und gegen alles ein Veto einlegen», sagte Trump.

Die Demokraten haben bei den Zwischenwahlen einen klaren Sieg erzielt, was Trumps Politik und insbesondere seine Haltung gegenüber dem Iran sowie die steigenden Lebenshaltungskosten stark beeinträchtigt hat. Der Präsident wurde für seine Fehler bei der Wahl bestraft. In der Wahlnacht sprach Trump spontan mit einer Reporterin von Politico, was als ungewöhnlich versöhnlich interpretiert wurde. Er zeigte Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Demokraten, was eine Veränderung in seiner sonst oft polarisierenden Haltung signalisiert.

Die Niederlage der Republikaner bei den Midterms hat Trumps politische Position erheblich geschwächt. Obwohl er sein Veto-Recht als letzte Waffe sieht, bleibt unklar, ob er tatsächlich in der Lage ist, seine Politik weiterzuführen. Die Demokraten, die nun eine stärkere Position im Kongress haben, könnten dadurch mehr Einfluss auf die Regierung nehmen. Die Zukunft der US-Politik unter Trump bleibt somit ungewiss.