US-Präsident Donald Trump drängt offenbar auf russisches Gas für Europa, um die hohen Energiepreise zu mildern, berichtet das Wall Street Journal. Die Situation entsteht im Kontext des Iran-Kriegs, der die Energiekosten in Europa stark erhöht hat. Trumps Regierung will die Europäer auffordern, ihre Energiepolitik zu ändern, um die Russen zu besänftigen.
Die Entscheidung folgt auf diplomatische Bemühungen der USA im Konflikt mit dem Iran, die in den Medien berichtet wurden. Der Ölpreis sank leicht, was die Aktienmärkte in Europa stabilisierte. Trump will der Diplomatie mit dem Iran mehr Zeit geben, bevor er nach den US-Zwischenwahlen in dieser Woche möglicherweise neue Angriffe anordnet.
Die Republikaner, zu denen Trump gehört, sind in einem Umfragetief. Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen zeigte sich Trump überzeugt von einem Sieg seiner Partei. Dennoch glaubt ein US-Experte, dass Trump in den nächsten zwei Jahren kaum gebremst werden wird, obwohl er und seine Partei abgestraft werden.
Die Situation zeigt, wie Trump unter Druck steht, sowohl politisch als auch international. Seine Strategie zur Energiepolitik und zum Iran-Konflikt könnte langfristige Auswirkungen haben. Die Reaktionen auf seine Politik sind sowohl innerhalb als auch außerhalb der USA spürbar.

















