Donald Trump hat Flavio Bolsonaro, den brasilianischen Präsidentschaftsverlierer, erlaubt, „so lange, wie er will“, in den USA zu bleiben. Die Entscheidung folgt auf eine Äußerung Trumps, die brasilianischen Wahlen seien eine Schande. Bolsonaro verlor die Wahlen gegen den Sozialisten Luiz Inácio Lula da Silva.

Trump gab die Erlaubnis während einer Halloween-Party in Mar-a-Lago bekannt. Er betonte, Bolsonaro solle in den USA bleiben, um seine „Rechte“ zu wahren. Die Entscheidung wurde von Trumps Sprecherschaft bestätigt. Bolsonaro war bereits zuvor in den USA, und seine Familie lebt dort.

Die Äußerung Trumps löste sowohl internationale als auch nationale Reaktionen aus. In Brasilien kritisierten politische Analysten die Unterstützung für einen verlorenen Kandidaten. In den USA gab es sowohl Zustimmung als auch Skepsis. Einige Politiker warnten vor dem Einfluss von Bolsonaro auf die US-Politik.

Die Unterstützung Trumps für Bolsonaro steht im Kontrast zu seiner allgemeinen Haltung gegenüber politischen Gegnern. In den letzten Wochen sanken Trumps Zustimmungswerte auf ein Rekordtief, insbesondere aufgrund der hohen Inflation und Lebenskosten. Die Midterms im Oktober 2024 werden als entscheidend für die politische Landschaft in den USA angesehen.

Die Entscheidung Trumps für Bolsonaro unterstreicht seine Neigung, politische Beziehungen zu stärken, auch wenn dies nicht immer mit den Interessen der USA übereinstimmt. Die langfristige Präsenz von Bolsonaro in den USA könnte langfristige Auswirkungen auf die brasilianisch-amerikanischen Beziehungen haben.