Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am Dienstag in Berlin mit seinem britischen Kollegen Wes Streeting ein Treffen abgehalten, um die militärische Zusammenarbeit der beiden Länder auf den Bereich Künstliche Intelligenz auszuweiten. Streeting kündigte dies in einem Gastbeitrag in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» an. Beide Minister planen gemeinsame Erprobung und Entwicklung von KI-Technologien für die Streitkräfte.

Die Gespräche erfolgten im Vorfeld der Koalitionsverhandlungen in Berlin, bei denen Pistorius den Druck auf seine Partei erhöht, um eine rot-grüne Koalition zu verhindern. Er berichtete von geheimen Gesprächen und unterstützte einen Aufruf gegen das geplante Bündnis. Die KI-Kooperation wird als ein Schritt zur Verbesserung der militärischen Zusammenarbeit und zur Stärkung der Sicherheitspolitik gesehen.

Die Zusammenarbeit auf KI-Basis ist Teil einer breiteren Strategie, um die technologische Führungsposition der beiden Länder zu sichern. Die Gespräche markieren den ersten direkten Austausch zwischen den beiden Verteidigungsministern seit Beginn der Koalitionsverhandlungen. Die konkreten Details der Zusammenarbeit wurden nicht genannt, aber es wird erwartet, dass die Initiative in den nächsten Wochen weiter konkretisiert wird.