Die CDU hat bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern erstmals seit Gründung der Bundesrepublik nicht mehr in den Landtag eingezogen. Laut Hochrechnungen der ARD erreichte die Christdemokratische Union mit 4,9 Prozent der Stimmen die Fünf-Prozent-Hürde nicht. Damit verliert die Partei erstmals in ihrer Geschichte den Zugang zu einem Landtag. Die AfD, die rechtspopulistische Partei, holt über 38 Prozent der Stimmen und wird damit stärkste Kraft. Die SPD folgt mit 35,5 Prozent. Linke und Grüne schaffen es ebenfalls in den Landtag. Die CDU droht damit, erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag auszufallen. Kanzler Friedrich Merz betont, dass er an Reformen festhält, obwohl die Wahl für seine Partei ein Debakel darstellt. Die AfD hat ihr Ergebnis verdoppelt und setzt damit einen neuen Akzent in der Landespolitik. Die Ergebnisse werfen Fragen nach der Zukunft der CDU und der Suche nach einem Nachfolger für Merz auf.