Im Oktober 2026 registrierte Deutschland mit 5707 Personen den niedrigsten Asylantragstand seit 15 Jahren. Dies entspricht einem Rückgang von 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Anträge war im gleichen Monat 2025 noch bei 9500 Personen.

Die Bundesagentur für Arbeit gab die Daten am 1. November 2026 bekannt. Laut den Angaben stieg der Anteil der Anträge aus Afrika und Asien leicht, während der Anteil aus Europa und Nordamerika sank. Die Gründe für den Rückgang werden auf die verbesserte wirtschaftliche Situation in vielen Herkunftsländern und die gesteigerte Migrationssicherheit zurückgeführt. Die Behörden betonten, dass die Verfahrensabläufe weiterhin effizient und transparent seien.