Drei syrische Männer müssen sich seit Mittwoch vor dem Berliner Kammergericht wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer islamistischen Rebellengruppe rechtfertigen. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Männern vor, in einer syrischen Rebellenorganisation aktiv gewesen zu sein. Die genaue Gruppe wird nicht genannt. Die Angeklagten sind syrische Staatsbürger, deren Namen nicht offengelegt wurden.

Die Ermittlungen gegen die drei Männer begannen im Jahr 2022. Die Behörden haben keine konkreten Beweise für die Mitgliedschaft in der angeklagten Gruppe. Die drei Männer wurden im Jahr 2023 in Berlin festgenommen. Sie wurden inhaftiert, bis eine Entscheidung des Gerichts vorliegt.

Die deutsche Justiz hat in den letzten Jahren vermehrt Fälle von Verdacht auf islamistische Aktivitäten untersucht. Viele der Betroffenen sind aus Syrien geflüchtet. Die Behörden betonen, dass sie nur auf Grundlage von Beweisen handeln. Die drei Angeklagten wurden nicht als Terroristen eingestuft. Die Verhandlung wird voraussichtlich im nächsten Monat fortgesetzt.