Trump wird wegen des Boykotts durch Medienunternehmen wie CNN und Fox unter Ermittlung gestellt. Die Ermittlungen wurden ausgelöst durch den gemeinsamen Boykott der TV-Sender nach dem Ausschluss aus dem Weißen Haus. Die Medien behaupten, Trumps Verhalten habe die Zusammenarbeit behindert.

Die Ermittlungen sind Teil einer Untersuchung, die die Beziehungen zwischen der US-Regierung und den Medien analysiert. Die TV-Sender hatten nach dem Ausschluss von Trump aus dem Weißen Haus angekündigt, keine weiteren Interviews mit ihm zu führen. Trump kritisierte die Entscheidung als „ungerecht“ und forderte die Medien auf, ihre Neutralität zu wahren.

Der Boykott der Medien begann im Zuge der Präsidentschaftswahl 2020. Trump warf den Medien vor, parteilich zu sein und seine politischen Aktionen zu diskreditieren. Die Medien wiederum behaupteten, Trumps Aussagen seien oft unpräzise oder falsch. Die Spannungen eskalierten, als Trump nach seiner Niederlage im November 2020 weiterhin öffentlich gegen die Medien vorging.

Die Ermittlungen sind noch in den Anfängen und wurden von einer unabhängigen Behörde initiiert. Es ist noch nicht bekannt, ob konkrete Vorwürfe gegen Trump vorliegen oder ob die Ermittlungen aufgrund von allgemeinen Beschwerden gestartet wurden. Die Situation zeigt, wie sich die Beziehungen zwischen Politik und Medien in den USA weiter verschärft haben.