Die Europäische Union hat am 29. September 2026 im Europäischen Parlament eine neue Klimaschutzrichtlinie verabschiedet. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die CO2-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent zu reduzieren. Die Entscheidung wurde im Rahmen einer Sitzung des Europäischen Parlaments in Brüssel getroffen.

Die neue Richtlinie sieht eine stärkere Regulierung der Energieversorgung und eine Erhöhung der Erneuerbaren Energien vor. Zudem sollen die Umweltstandards für Industrie und Verkehr deutlich verschärft werden. Die EU-Kommission hatte die Vorschläge im Vorfeld unterstützt und betont, dass die Maßnahmen für den globalen Klimaschutz entscheidend sind.

Die Verabschiedung der Richtlinie wurde von verschiedenen politischen Fraktionen begrüßt. Die Grünen und die Sozialisten stellten ihre Unterstützung klar. Gleichzeitig gab es Kritik aus konservativen Kreisen, die eine zu schnelle Umstellung auf grüne Energien befürchten. Die Richtlinie gilt nun als Grundstein für die Klimapolitik der EU bis 2030.