Die europäischen Fluggesellschaften haben die Pläne zur Verlängerung des CO2-Preises für den Luftverkehr abgelehnt. Laut einer Berichterstattung kritisieren die Airlines die geplanten Maßnahmen als unverhältnismäßig und belastend für den Kunden. Der CO2-Preis, der bereits seit 2012 im Luftverkehr gilt, soll nun auf mehr Flugrouten ausgeweitet werden.
Die Fluggesellschaften argumentieren, dass die zusätzlichen Kosten den Endverbraucher direkt treffen würden. Laut den Angaben der Branche könnten die Ticketpreise um bis zu 5 Prozent steigen. Zudem warnen die Airlines vor einem Rückgang der Flugzahlen, da viele Reisende alternative Transportwege bevorzugen könnten.
Der CO2-Preis ist Teil der EU-Flugemissionshandelsverordnung, die den Luftverkehr in den Klimaschutz einbinden soll. Die Verlängerung der Regelung wurde im Rahmen der Klimaziele der EU diskutiert. Die Fluggesellschaften betonen jedoch, dass die Maßnahmen nicht ausreichend an die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen angepasst seien. Die Diskussion um die CO2-Preis-Verlängerung wird voraussichtlich im nächsten Jahr im Europäischen Parlament weitergeführt werden.





















