Die G7-Staaten haben sich auf die Freigabe von bis zu 100 Millionen Barrel Diesel und Rohöl geeinigt. Die Entscheidung folgt auf Druck von US-Präsident Donald Trump, der Europa zuvor mit einem Exportstopp für Diesel gedroht hatte. Die Freigabe soll die angespannten Energiemärkte entlasten und die hohen Preise bekämpfen.

Die Vereinbarung wurde in Brüssel erzielt, nachdem Krisengespräche stattfanden. Trump hatte zuvor auf seiner Plattform Truth Social verkündet, Europa werde große Mengen an Dieselreserven freigeben. Eine offizielle Bestätigung der europäischen Partner lag zunächst nicht vor.

Die Freigabe umfasst bis zu 100 Millionen Barrel, wobei jedes Barrel 159 Liter entspricht. Die Entscheidung der G7-Staaten wird als Reaktion auf die steigenden Spritpreise und die Energiekrise interpretiert. Die Maßnahme soll dazu beitragen, die Preise in den USA zu senken.

Die Freigabe von Diesel und Rohöl ist Teil einer internationalen Kooperation, um die Energieversorgung zu stabilisieren. Die genaue Verteilung und die Umsetzung der Entscheidung sind noch nicht vollständig geklärt. Die Maßnahme unterstreicht die Zusammenarbeit der G7-Staaten in der Energiepolitik.