Gadi Eisenkot, ehemaliger Chef der israelischen Armee, wurde am Sonntag von Präsident Yitzhak Herzog beauftragt, eine neue Regierung zu bilden. 67 Abgeordnete aus dem neuen Parlament empfohlen ihn dafür. Eisenkot, Vorsitzender der Mitte-Partei Yashar, hat keine klare Mehrheit, da seine Partei bei den letzten Wahlen hinter Benjamin Netanjahus Likud zurückblieb.

Eisenkot hat versprochen, Israel aus einer tiefen Krise zu führen. Er sieht das Land an einem der gefährlichsten Punkte seiner Geschichte. Er will eine Regierung bilden, die alle Teile der Gesellschaft vertreten und Israel «wieder sichere Ufer erreichen» lassen. Er betont, dass die neue Regierung «zu mentaler Gesundheit zurückfinden» soll.

Die Regierungsbildung ist eine schwierige Aufgabe. Eisenkot hat bereits mit allen Fraktionen im Parlament gesprochen. Doch die Abgeordneten, die ihn unterstützen, wollen nicht miteinander arbeiten. Dies erschwert die Bildung einer stabilen Regierung. Eisenkot hat bis Sonntagmittag Zeit, eine Lösung zu finden.

Die Situation ist ungewiss. Obwohl Eisenkot eine große Unterstützung hat, fehlt ihm eine klare Mehrheit. Die Regierungsbildung könnte langwierig werden. Die politische Landschaft in Israel bleibt unklar, bis eine Lösung gefunden wird.