Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Sonntag einen Solidaritätsbesuch in Kiew absolviert. Während seiner Aufenthaltszeit in der ukrainischen Hauptstadt gab er eine klare Botschaft an russischen Präsidenten Wladimir Putin. Merz forderte Putin direkt auf, den Krieg zu beenden.

Merz traf sich mit ukrainischen Regierungsvertretern und besichtigte zerstörte Gebiete, darunter die Akademie der Wissenschaften, die vor kurzem von Drohnenangriffen getroffen wurde. In seiner Rede betonte er die Notwendigkeit von Frieden und Sicherheit für die Region.

Der Kanzler betonte, dass Deutschland und Europa die Stabilität der Ukraine als zentral für die Region betrachten. Er appellierte an Putin, die Angriffe auf zivile Ziele zu stoppen. Merz betonte, dass Gespräche möglich seien, solange der Krieg endet.

Sein Besuch in Kiew folgt auf eine Reihe von politischen Gesprächen mit europäischen Partnern. Merz hatte bereits zuvor betont, dass die Sozialreformen in Deutschland entscheidend für die Stabilität Europas seien. Seine aktuelle Reise unterstreicht die politische Unterstützung für die Ukraine und die Forderung nach Frieden.