Netanjahu bleibt stärkste Kraft in Knesset, doch keine klare Mehrheit. Die Parlamentswahl in Israel endete ohne klaren Sieger. Laut Prognosen verlor Netanjahu seine absolute Mehrheit, bleibt aber weiterhin die stärkste politische Kraft. Seine Likud-Partei erhielt nach vorläufigen Ergebnissen die meisten Stimmen. Gegenüber steht Gadi Eisenkot, der mit seiner Mitte-Partei Jaschar in zweiter Position liegt. Beide Kandidaten kündigten an, eine Regierung zu bilden. Netanjahu betonte, seine Partei sei «die grösste Partei Israels». Eisenkot hingegen sah in den Ergebnissen den Wunsch nach einem Wandel.

Die Wahl zeigte ein enges Rennen um die Mehrheit im Parlament. Mehrere TV-Sender prognostizierten eine Patt-Situation. Netanjahu zeigte sich kämpferisch und versprach eine «starke» neue rechtsgerichtete Regierung. Eisenkot betonte hingegen den Bedarf an einer neuen politischen Richtung. Die Bildung einer Regierung wird kompliziert, da keine Partei eine klare Mehrheit hat. Die politische Landschaft in Israel bleibt unklar. Die Ergebnisse zeigen, dass die Machtverhältnisse sich verändern könnten. Die Zukunft der Regierung bleibt offen.