Zwei Hochgeschwindigkeitszüge kollidierten nahe Madrid, was zu mindestens 50 Toten und zahlreichen Verletzten führte. Die Kollision ereignete sich auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla. Laut Berichten wurden Menschen aus den Zügen hinausgeschleudert.
Die Unfallursache ist bislang unklar. Experten untersuchen, ob ein menschlicher Fehler oder technische Defekte den Unfall verursacht haben. Die Strecke war bereits im Januar Ziel eines ähnlichen Unglücks gewesen. Damals kollidierten zwei Züge, wobei mindestens 30 Menschen starben.
Der spanische König Felipe VI. Brach eine Militärübung vorzeitig ab, um nach Madrid zu reisen. Er äußerte sein Mitgefühl und betonte die Notwendigkeit von Sicherheitsmaßnahmen. Die Regierung hatte zu Beginn des Jahres eine Milliarden-Investition in die Schieneninfrastruktur angekündigt, um die Sicherheit zu erhöhen.
Die Unfallstelle bei Toledo wurde von Rettern und Einsatzkräften geräumt. Bilder zeigen Wracks und verletzte Fahrgäste. Zeugen berichteten von schrecklichen Szenen und einer Panik unter den Passagieren. Die genaue Zahl der Toten und Verletzten wird noch ermittelt.


























