Die Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung prognostiziert, dass die Bevölkerung Deutschlands bis 2045 um etwa 1,2 Millionen auf 81,8 Millionen sinken wird. Laut den Forschern wird der Rückgang moderat verlaufen, aber regional stark unterschiedlich ausfallen. In einigen Regionen wird ein Bevölkerungsrückgang erwartet, während andere Gebiete möglicherweise wachsen.

In Berlin und Brandenburg zeigen sich ebenfalls Unterschiede. Während die Hauptstadt voraussichtlich weiterhin wachsen wird, wird Brandenburg mit einem Bevölkerungsrückgang rechnen müssen. Etwa zwei Drittel der Kreise und kreisfreien Städte im Land müssen mit einem Rückgang der Bevölkerung bis 2045 rechnen.

Die Studie analysiert die demografischen Trends und prognostiziert, dass der Bevölkerungsrückgang vor allem auf dem Rückgang der Geburtenrate und dem Alterungsprozess beruhen wird. Die Forscher betonen, dass die regionalen Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Wirtschafts- und Arbeitsmarktsituationen sowie Migrationstrends entstehen. Die Ergebnisse der Studie werfen Fragen auf, wie die Zukunft der Bevölkerungspolitik in Deutschland aussehen könnte.