Trump hat nach der katastrophalen Niederlage seiner Republikaner im November die Stabschefin Susie Wiles entlassen und den konservativen Berater Stephen Miller zum neuen Stabschef ernannt. Miller, der bisher Vize von Wiles war, gilt als Hardliner und war maßgeblich an der Gestaltung der Abschiebepolitik beteiligt. Die Entscheidung folgt auf die schwere Wahlpleite der Republikaner, bei der sie in beiden Kammern des Kongresses verloren. Wiles, 69 Jahre alt, hatte die Strategie für die Kongresswahlen geplant. Ihr Nachfolger Miller, 41 Jahre alt, wird nun den strategischen Leitungsaufgaben im Weißen Haus vorstehen. Die Entscheidung löst sowohl innerhalb der Republikaner als auch bei den Demokraten Kritik aus. Die Personalie wird als Signal für eine härtere Haltung gegenüber Migranten und eine Reduzierung der Bürokratie interpretiert. Die neue Stabsführung wird als Zeichen für eine Konfrontation mit dem Kongress und einer Verhärtung der Politik angesehen. Die Entscheidung zeigt, wie Trump nach der Niederlage versucht, seine Machtbasis zu stärken und die politische Richtung zu verändern. Die Reaktionen auf die Personalie sind unterschiedlich, doch die Veränderung im Weißen Haus ist eindeutig. Die neue Stabsführung könnte langfristig die politische Dynamik im US-Kongress beeinflussen.
Trump ersetzt Stabschefin mit Hardliner





















