Die Demokraten haben bei den US-Mittwochswahlen die Kontrolle über den Kongress erlangt, was eine klare Abwehr von Präsident Donald Trump darstellt. In den Bundesstaaten gewannen die Demokraten in zahlreichen Wahlkreisen, was zu einer deutlichen Veränderung der politischen Landschaft führt. Vizekanzler Lars Klingbeil aus Deutschland begrüßte den Sieg der Demokraten und zeigte Zuversicht für eine neue Außenpolitik.
Die Demokraten gewinnen in mehreren Bundesstaaten, darunter in Kalifornien, New York und Illinois. Dies ermöglicht ihnen eine Mehrheit im Repräsentantenhaus und eine Stärkung im Senat. Dadurch wird Trumps Einfluss auf die Gesetzgebung eingeschränkt. Ex-US-Sicherheitsberater John Bolton bezeichnete den Wahlerfolg als „beinahe historisch“ und betonte, dass es ein klares Zeichen gegen Trump sei.
Zudem fordern republikanische Verbündete Trump auf, seinen Kurs zu ändern. Nach dem Verlust der Mehrheit im Kongress müssen Republikaner damit rechnen, dass ihre Entscheidungen stärker kontrolliert werden. Vizepräsident JD Vance zeigte sich öffentlich distanziert von Trump. Die Demokraten nutzen ihre neue Macht, um die Gesetzgebung zu beeinflussen, was für die Zukunft der US-Politik entscheidend sein könnte.
Die Wahl hat den US-Politikern gezeigt, dass Trumps Popularität unter den Wählern gesunken ist. Besonders bei jungen lateinamerikanischen Männern gab es eine Abkehr von Trump, was zu einem Wechsel von „neugierig“ zu „wütend“ führte. Die Demokraten setzen auf Kongresshebel, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Obwohl die Demokraten zollpolitisch nicht unbedingt Europas Freunde sind, zeigen sie Optimismus für eine neue Zusammenarbeit.























