Stephen Miller ist seit Freitag neuer Stabschef von US-Präsident Donald Trump. Der 41-Jährige gilt als rechter Hardliner und war zentral an der Entwicklung der strengen Einwanderungspolitik beteiligt. Nach der Niederlage der Republikaner bei den Midterm-Wahlen entschied Trump, Susie Wiles, seine bisherige Stabschefin, zu entlassen. Miller übernimmt nun die Schlüsselposition im Weißen Haus.

Die Entscheidung von Trump wird als Signal für eine weiterhin harte Haltung gegenüber den Demokraten und einer möglichen Eskalation der Politik interpretiert. Miller war bereits seit Monaten an einem Plan beteiligt, der die Einwanderungsrichtlinien weiter verschärfen soll. Experten wie Sandra Navidi warnen, dass die nächsten zwei Monate kritisch sein könnten.

Miller ist bekannt für seine radikale Haltung und seine engen Verbindungen zu Trump. Er war maßgeblich an der Gestaltung der Einwanderungsverordnungen beteiligt, die in den USA kontrovers diskutiert wurden. Seine Ernennung als Stabschef wird als Zeichen dafür gesehen, dass Trump seine Politik weiter ausbauen will.

Die Ernennung von Miller hat bereits in der Politik Reaktionen ausgelöst. Viele Politiker und Analysten sehen in der Entscheidung einen Versuch, die Republikaner zu stärken und die Demokraten zu provozieren. Die Situation könnte sich in den kommenden Wochen weiter verschärfen.