Kanzler Merz hat am Abend der Ankündigung ein Telefonat mit US-Präsident Donald Trump geführt. Die Gespräche folgen auf ein unerwartetes Treffen Trumps mit Kreml-Berater Kirill Dmitrijew im Weißen Haus. Trump kündigte ein „großes“ Abkommen mit Russland an, das möglicherweise mehr als die Ukraine umfassen könnte.
Der russische Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, dass Europa bisher keine Bereitschaft zeige, Sicherheitsfragen auf dem Kontinent zu diskutieren. Zudem seien die Europäer noch nicht einmal in der Lage, einen Verhandlungsführer zu bestimmen. Die Bundesregierung äußerte vorsichtig Kritik nach dem Telefonat mit Trump.
Die Gespräche zwischen Trump und Merz finden im Kontext statt, in dem die Ukraine-Verhandlungen nach Trumps Wahl-Niederlage beschleunigt werden. Die Europäer dürfen laut russischen Äußerungen nicht mitreden, während Russland die Sicherheitsfragen selbst bestimmen will. Die Bundesregierung bleibt dabei vorsichtig, obwohl sie mit Trump kommuniziert.
Die Ankündigung des „großen“ Abkommens durch Trump löst in Europa Verunsicherung aus. Die Europäer sind nach Aussage des Kremlsprechers noch nicht in der Lage, die Sicherheitsfragen zu klären, was die Verhandlungen mit Russland kompliziert macht. Die Bundesregierung bleibt in der Situation vorsichtig, obwohl sie mit Trump telefoniert hat.



























