Die Evakuierung von Oleschky, einer von russischen Truppen besetzten Stadt im Süden der Ukraine, ist nach Angaben russischer Militärbehörden abgeschlossen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Menschen in Militärmaschinen aus der Schwarzmeer-Stadt Anapa abgefertigt und gemeinsam mit dem ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez nach Gomel in Belarus gebracht. Von dort aus sollen sie weiter in die Ukraine reisen.
Nach Angaben der Nachrichtenagenturen wurden die Evakuierung mit 25 Bussen durchgeführt. Ein Teil der Evakuierten ist bereits in Belarus angekommen, um in die Ukraine weiterzureisen. Die Aktion gilt als die größte gemeinsame Evakuierung von Ukrainern und Russen seit Beginn des Krieges. Zudem berichten Quellen, dass etwa tausend Menschen sich weiterhin in der abgeschotteten Stadt befinden.
Die Evakuierung wurde nach Angaben der US-First-Lady Melania Trump vermittelt. Die Aktion zeigt, dass trotz der militärischen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine in einigen Fällen humanitäre Kooperationen stattfinden. Die EU-Außenbeauftragte wirft dem russischen Außenminister vorgestern Lügen über die Lage in der Ukraine vor. Die Situation in Oleschky bleibt jedoch weiterhin kritisch, da die Stadt von der Außenwelt abgeschnitten ist.






















