Donald Trump hat am Dienstag den chinesischen Präsidenten Xi Jinping in Washington empfangen. Das Treffen, das mit einer großen Inszenierung begann, stand im Zeichen der diplomatischen Spannungen und der wirtschaftlichen Interessen beider Länder. Laut Medienberichten fanden die Gespräche über Handelsfragen, Künstliche Intelligenz, Taiwan und regionale Konflikte nur knapp 90 Minuten statt. Obwohl beide Seiten nach eigenen Angaben zufrieden waren, blieben die Ergebnisse vage.

Trump bezeichnete das Treffen als „sehr produktiv“ und betonte den Konsens über die Entwicklung von „Superintelligenz“. Dennoch kritisierte ein Analyst, dass Trumps Sympathiebekundungen gegenüber Xi nicht aufrichtig waren. Die Beziehung zwischen den beiden Mächten bleibt komplex, mit einer Mischung aus Wettbewerb und Abhängigkeit. Die Gespräche in Washington sind nur der letzte Schritt in einer langen Reihe von diplomatischen Bemühungen, die den globalen Einfluss beider Länder beeinflussen könnten.