US-Präsident Donald Trump hat vor den Midterms einen Deal mit Russland verkündet, bei dem 300.000 Tonnen Diesel aus Moskau in die USA geliefert werden sollen. Die Ankündigung löste scharfe Kritik aus. US-Senatoren aus beiden Parteien sowie ukrainische Verbündete reagierten empört. Die EU warnte ebenfalls vor den Folgen. Trumps Plan stößt auf Widerstand, da er als Verstoß gegen Sanktionsverordnungen und als Risiko für die Ukraine angesehen wird.
Die US-Demokraten kritisierten den Deal als politisch motiviert und unverantwortlich. Republikanische Senatoren, die sonst selten öffentlich gegen Trumps Politik vorgehen, zeigten ebenfalls Unzufriedenheit. In einem offenen Brief warnten mehrere Senatoren davor, dass der Deal rechtswidrig sei. Zudem erklärten sie, der Deal könne die Sicherheit der Ukraine gefährden.
Der Dieseldeal wurde im Kontext der Ukraine-Krise verständlich. Russland greift weiter Energieanlagen in der Ukraine an, und Trumps Versuche, eine Waffenruhe zu schaffen, wurden von ukrainischen Führern als unzureichend bezeichnet. Obwohl Trump eine „Energiewaffenruhe“ zwischen Russland und Kiew verkündet hatte, blieben die Angriffe auf Energieinfrastrukturen bestehen. Die EU und andere internationale Akteure betonten, dass der Dieselkauf aus Russland die Spannungen zwischen den Ländern verschärfte.
Die Midterms, die am 3. November stattfinden, stehen im Fokus der politischen Debatte. Trumps Entscheidung, den Dieselkauf zu ermöglichen, wird als Versuch gesehen, seine Unterstützung in der Republikanischen Partei zu stärken. Gleichzeitig wird der Deal als Zeichen für eine schwache Außenpolitik und als Verstoß gegen internationale Sanktionen kritisiert. Die Reaktionen zeigen, dass Trumps Politik in der heutigen US-Präsidentschaft stark umstritten ist.















