Die UEFA-Funktionäre haben in Berlin eine klare Position zu Gianni Infantino eingenommen. Mehr als 55 Vertreter des europäischen Fußballverbandes fordern die Abberufung des FIFA-Präsidenten. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Person, sondern auch auf den strukturellen Problemen innerhalb der Organisation.
Aleksander Čeferin, Präsident der UEFA, hat seine Kandidatur für eine weitere Amtszeit als UEFA-Chef angekündigt. Damit stellt er sich direkt gegen Infantino. Derzeit fehlt jedoch noch ein weiterer Herausforderer. Ohne prominenten Gegenkandidaten droht eine große Enttäuschung unter den UEFA-Mitgliedern.
Der Gipfel in Berlin markiert einen Wendepunkt in der Politik des europäischen Fußballs. Die Forderung nach einer Neubesetzung des FIFA-Präsidenten wird immer stärker. Zudem wird deutlich, dass die UEFA nicht nur auf die Person Infantino fixiert ist, sondern auch auf die Reform der gesamten Struktur. Die Diskussion um die Zukunft des Fußballverbandes wird intensiver.





















