Alexander Zverev hat nach seinem Aus im ersten Match des Masters in Paris Boris Becker vorwerfen, ihn gezielt abzuwerten. Der Tennisprofi bestreitet, in Deutschland weniger populär zu sein als der ehemalige Grand-Slam-Sieger. Zverev beschuldigt Becker, nach allem suchen zu wollen, um ihn zu destabilisieren.

Becker hatte zuvor angemerkt, dass Zverev in Deutschland nicht so beliebt sei wie andere Top-Tennisspieler. Zverev lehnt diese Aussage entschieden zurück. Er betont, dass die Popularität eines Spielers nicht in der Höhe der Weltrangliste messbar sei.

Der Konflikt zwischen den beiden Spielern entstand im Zuge der Diskussion um Zverevs Position in der deutschen Tennis-Szene. Becker, der als Trainer tätig ist, hat in der Vergangenheit oft öffentlich über die Entwicklung junger Spieler gesprochen. Zverev sieht in diesen Kommentaren eine gezielte Kritik an seiner Karriere.

Becker war in den 1980er Jahren als Tennisspieler und später als Trainer bekannt. Zverev, der aktuell als Weltranglistenerst in Deutschland gilt, hat in den letzten Jahren seine Position als führender deutscher Tennisspieler gestärkt. Der Streit zwischen den beiden zeigt, wie sensibel die Themen Popularität und Erfolg im Sport sein können.