Die Polizei in Paris setzte am Samstag erneut Tränengas ein, nachdem es zu weiteren Ausschreitungen während der landesweiten Proteste gegen die hohen Lebenshaltungskosten gekommen war. In der Innenstadt wurden Geschäfte geplündert, und Demonstranten warfen Steine auf Polizisten. Die Unruhen folgen auf die gewaltsamen Vorfälle des Vortags, bei denen Sondereinheiten der Polizei eingesetzt wurden.
Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt scharf und kündigte eine unnachgiebige Antwort an. In einer Rede am Sonntagabend versprach er, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Er betonte, dass nichts die Gewalt entschuldige. Die Demonstranten, die hauptsächlich in den Großstädten stattfanden, forderten eine Reduktion der Energie- und Lebenshaltungskosten.
Die rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen nutzte den Tag der Unruhen, um sich zu äußern. Sie bezeichnete die Gewalt als Bedrohung für die Demokratie und griff das Lager Macrons an. Die Unruhen haben Frankreich in Aufruhr versetzt und zeigen die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Regierungspolitik. Die Situation bleibt angespannt, und die Behörden warnen vor weiteren Eskalationen.

























