Das historische Rathaus in Limoges ist am Samstagabend in Flammen aufgegangen. Demonstranten, die gegen die hohen Lebenshaltungskosten protestieren, haben das Gebäude angezündet. Die Flammen schlugen aus dem alten Rathaus, das fast vollständig zerstört wurde.

Die Gewalt eskalierte landesweit. In mehreren Städten gab es massive Ausschreitungen. Vermummte Demonstranten plünderten Geschäfte und setzten Gebäude in Brand. In Limoges wurden die Polizei mehrfach angegriffen. 1200 Menschen wurden festgenommen.

Der Bürgermeister von Limoges beschreibt die Situation als chaotisch. Das Rathaus war Ziel der Randalierer. Mehrere Personen drangen in das Gebäude ein und zündeten es an. Die Feuerwehr bekämpfte die Flammen, doch das Gebäude ist so gut wie verloren.

Die Unruhen sind Teil einer landesweiten Protestwelle. Die Demonstranten fordern eine Reduktion der Lebenshaltungskosten. Die Gewalt hat in den letzten Tagen zu zahlreichen Verletzungen und Sachschäden geführt. Die Polizei versucht, die Situation unter Kontrolle zu bringen.

Die Zerstörung des Rathauses symbolisiert die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung. Die Demonstranten fordern eine grundlegende Veränderung der wirtschaftlichen Situation. Die Regierung hat bisher keine klare Antwort auf die Forderungen gegeben. Die Situation bleibt angespannt.