Die drei Parteien Linke, Grüne und SPD haben sich in Berlin auf Sondierungsgespräche verständigt. Die Gespräche sollen den Weg für eine mögliche Koalition vor der Berliner Wahl 2026 ebnen. Die Parteien diskutieren dabei unter anderem den Umgang mit Antisemitismus in ihren eigenen Reihen. Die Linke steht im Fokus der Kritik, da sie in der Vergangenheit antisemitische Äußerungen von Mitgliedern verzeichnet hat.
Die Sondierungsgespräche sind ein Schritt zur Koalitionsbildung, nachdem die Parteien im vergangenen Monat ihre Positionen abgestimmt haben. Die Gespräche umfassen auch die Frage, wie die drei Parteien jüdisches Leben in Berlin schützen und antisemitische Tendenzen bekämpfen wollen. Eine gemeinsame Erklärung zu diesem Thema wurde bereits vereinbart.
Die Koalitionsverhandlungen sind Teil der Vorbereitungen auf die Berliner Wahl 2026. Die Parteien wollen dabei auch den Umgang mit organisierter Kriminalität in Berlin klären. Ein Verhaltenskodex für die mögliche Koalition wurde diskutiert. Die Sondierungsgespräche sind ein Zeichen dafür, dass die drei Parteien versuchen, gemeinsame Positionen zu finden, um eine stabile Regierung zu bilden.
























