Am Samstagabend hat ein Auto in eine Menschenmenge am Berliner Christopher Street Day (CSD) gerast und mindestens eine Person getötet. Der Fahrer, Abdul Ballout, war ein polizeibekannter Kleinkrimineller und Schläger, dessen Radikalisierung von Behörden und Gerichten bekannt war, aber nicht verhindert wurde, berichtet. Gab es neue Erkenntnisse über Ballouts Zeit im Libanon, wo er möglicherweise radikalisiert wurde. Vor dem Anschlag telefonierte Ballout mit seinem Vater, der berichtete, dass sein Sohn einer „Gehirnwäsche“ unterzogen wurde, so. Der Vater sprach von einer radikalen Veränderung seines Sohnes.

Die Polizei und Gerichte kannten Ballout bereits als kriminellen Akteur, doch seine radikale Entwicklung blieb unbehelligt. Die genaue Motivation und die Verbindung zu internationalen Netzwerken sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.