Die Ukraine hat Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen, nachdem der US-Präsident Donald Trump eine Waffenruhe für solche Angriffe verkündet hatte. Präsident Wolodymyr Selenskyj gab gegenüber der "Financial Times" bekannt, dass die Zurückhaltung vorbei sei. Er äußerte seine Verärgerung über den "gefährlichen" Mangel an US-Geheimdienstdaten und die Drosselung des Satelliten-Internetdienstes Starlink.
Die ukrainische Armee konzentriert sich erneut auf strategische Ziele im Osten des Landes. Laut offiziellen Berichten wurden mehrere Raffinerien im Donbass-Bereich beschädigt. Die Angriffe erfolgen im Rahmen der ukrainischen Strategie, die Energieinfrastruktur Russlands zu schwächen.
Die Situation entsteht im Kontext der politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran. Nach den US-Midterms bereitet der Iran neue Angriffe auf US-Interessen vor. Trumps Entscheidung, die Waffenruhe zu verkünden, wurde von der Ukraine als unzureichend und unvollständig wahrgenommen. Die Drosselung der Starlink-Verbindung wird als zusätzlicher Druck auf die ukrainische Seite angesehen.
Die ukrainische Regierung betont, dass die Angriffe auf Energieanlagen eine legitime militärische Strategie seien. Die US-Geheimdienste werden gebeten, umfassendere Informationen zu liefern, um die ukrainische Fähigkeit zur Verteidigung zu unterstützen. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit besonderem Interesse.























