Die Europäische Union hat am 4. November 2026 im Europäischen Parlament eine neue Klimaschutzrichtlinie verabschiedet. Die Resolution sieht vor, dass bis 2030 mindestens 55 Prozent der gesamten Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 reduziert werden müssen. Die Entscheidung wurde im Rahmen einer Sitzung im Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Brüssel gefällt.

Die neue Richtlinie legt fest, dass alle Mitgliedstaaten verpflichtet sind, ihre nationalen Klimastrategien bis 2027 zu aktualisieren. Zudem sollen erneuerbare Energien in den nächsten zehn Jahren um 40 Prozent ausgeweitet werden. Die EU-Kommission hatte im Vorfeld die Ziele als dringend notwendig bezeichnet, um die Klimaziele der Pariser Vereinbarung zu erreichen.

Die Klimaschutzrichtlinie folgt auf eine Reihe von Diskussionen und Protesten innerhalb der EU. Im Jahr 2025 hatte die Europäische Kommission eine erste Zielsetzung vorgeschlagen, die jedoch von mehreren Mitgliedstaaten als zu schwach angesehen wurde. Die neue Resolution wurde nach intensiven Verhandlungen und einer Abstimmung im Plenum verabschiedet. Die EU-Mitgliedstaaten müssen nun ihre nationalen Maßnahmen anpassen und die Fortschritte jährlich berichten.