Der russische Exiljournalist Andrej Nowaschow wurde von der deutschen Bundesregierung versprochen, in Deutschland Schutz zu finden. Doch seit mehr als einem Jahr sitzt er in Armenien fest und wartet vergeblich auf seine Einreise. Die Behörden in Deutschland haben den Visaantrag des Journalisten abgelehnt, obwohl er als Kremlkritiker unter Schutzverordnungen steht. Nowaschow, der in der russischen Opposition aktiv ist, hat sich in Armenien in Sicherheit gebracht, nachdem er in Russland unter Verfolgung stand. Die deutsche Regierung hat keine offizielle Erklärung zu seinem aktuellen Status abgegeben. Die Situation zeigt die Komplexität der Fluchtroute für politische Verfolgten aus Russland. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklung mit Interesse.