Ein Mensch in Frankreich hat erstmals eine Erkrankung durch das Shamonda-Virus aufgewiesen, berichtete das Nachrichtenmagazin *Spiegel*. Die Behörden betonten, dass ein allgemeines Risiko für die Bevölkerung aktuell nicht besteht. Der Erreger wird laut Angaben der Gesundheitsbehörden durch Mücken übertragen und wurde bislang nur bei Tieren nachgewiesen. Die Infektion trat bei dem betroffenen Patienten in der Region Île-de-France auf. Die genaue Quelle der Ansteckung ist noch unklar. Die Gesundheitsbehörden ermitteln derzeit, ob es weitere Fälle bei Menschen gibt. Experten warnen vor einer möglichen Ausbreitung, da der Virus in der Vergangenheit bei verschiedenen Tierarten auftauchte. Der Shamonda-Virus gehört zur Gruppe der Flaviviren und kann bei Menschen Fieber und grippeähnliche Symptome auslösen. In der Vergangenheit gab es Berichte über Infektionen bei Hunden und Katzen, doch nie bei Menschen. Die Behörden betonen, dass derzeit keine Maßnahmen zur Eindämmung des Virus erforderlich sind. Die Forschung sucht nach weiteren Hinweisen, ob der Virus sich bei Menschen weiter verbreiten kann. Die Infektion des Patienten wird als Einzelfall angesehen. Die Gesundheitsbehörden rufen dazu auf, bei Verdacht auf eine Infektion einen Arzt aufzusuchen.
Frankreich meldet首次 Menschenerkrankung durch Shamonda-Virus























